AGB

§1 Geltungsbereich

Für die Geschäftsbedingungen zwischen der Katzen- und Heimtierpension am Hohenzollerndamm und den Tiereigentümern gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Aufnahme gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen des Tiereigentümers oder Pensionsbetreibers bedürfen der Schriftform und der Zustimmung aller Parteien.

§2 Voraussetzungen

Sämtliche Tiere, die wir in Obhut nehmen, müssen frei von ansteckenden Krankheiten sein. Der Tierbesitzer versichert, dass das Tier gesund ist und ein gültiger Impfungschutz (tierartspezifisch sowie von Unterbringung Einzelzimmer oder Gruppenzimmer abhängig s. Aufnahmebedingungen) vorgenommen wurde (Impfpass ist vorzuweisen).

Sollte keine gültige Impfung vorhanden sein, sind wir berechtigt, bei Bedarf diese vor Pensionsbeginn durchzuführen. Die Kosten werden dem Tierhalter in Rechnung gestellt.

Der Impfausweis ist bei Pensionsbeginn abzugeben. Nachweis über eine durchgeführte Wurmkur innerhalb der letzten 3 Monate vor Aufnahme in der Pension ist erforderlich. Eine Wurmkur kann auch am Tage der Pensionsaufnahme von uns durchgeführt werden.

Aggressive oder unsoziale Tiere müssen kostenpflichtig einzeln gehalten werden. Unkastrierte männliche Katzen sind von der Pensionsaufnahme ausgeschlossen, wenn sie älter als 4 Monate sind.

Der Tierhalter verpflichtet sich, uns über Untugenden seines Tieres (Aggressivität, Bissigkeit, Aufnahme von unverdaulichen Materialien z.B. Katzenspielzeug/ -Bänder u.ä..) in Kenntnis zu setzen. Geschieht dies nicht, sind wir von der Haftung (z. B. bei Bissverletzungen anderer Pensionsgäste oder Fremdkörperaufnahme) befreit und Schäden an Dritten oder fremden Tieren gehen zu Lasten des Tierhalters.

Wir sind befugt, nach Rücksprache mit dem Tierhalter, falls dieser erreichbar ist (für den Tierhalter ggf. kostenpflichtige) Maßnahmen zu treffen, die dem Wohl und der Gesundheit des im Antrag bezeichneten Tieres dienen.

§3 Einverständniserklärung

Die schriftliche Akzeptanz der Aufnahmebedingungen und der gültigen Fassung unserer Geschäftsbedingungen durch Unterzeichnung der Einverständniserklärung ist Voraussetzung für die Aufnahme des Tieres.

Verträge mit Minderjährigen bedürfen der schriftlichen Zustimmung durch einen gesetzlichen Vertreter.

§4 Pensionsbeginn und -ende

Die Abgabe und das Abholen der Tiere erfolgt zu den im Antrag vermerkten Öffnungszeiten der Tierarztpraxis und möglichst mit Terminvereinbarung.

Wird das Tier nicht spätestens am 8. Tag nach Ablauf der vereinbarten Pensionszeit abgeholt und ist bis zu diesem Zeitpunkt keine Nachricht eingetroffen, wann das Tier abgeholt wird, so ist der Tierhalter verpflichtet, den vereinbarten Pensionspreis sowie etwaige Behandlungskosten bis zu diesem Tag zu tragen. Nach Ablauf dieser Frist geht das Tier in unser Eigentum über.

§5 Sonderbehandlung

Sonderbehandlungen bedürfen der Schriftform. Zu Sonderbehandlungen gehören alle Maßnahmen, die den Rahmen der Geschäftsbedingungen überschreiten.

z. B.:

  • besondere Fütterungsanweisungen,
  • besonderes Futter (auch wenn es mitgebracht wird),
  • Verabreichung von Medikamenten

§6 Preise

Die Preise der jeweils gültigen Preisliste verstehen sich je angefangener Kalendertag zuzüglich der gesetzlichen MwSt. von 19 %.
Die Preise für die Pension der Tiere beinhalten die artgerechte Unterbringung, Katzen- bzw. Nagerstreu, Knabber- und Spielsachen sowie Futterkosten (sofern kein Feuchtfutter oder Spezialfutter gewünscht wird).

§7 Haftungsbeschränkungen

Wir haften als Dienstleister ausschließlich für die ordnungsgemäße Erbringung unserer angebotenen Dienste, d. h. artgerechte Unterbringung und Verpflegung der von uns aufgenommenen Pensionsgäste. Eine Haftung für nicht zustande kommende Dienste wird nicht übernommen, wenn Gründe vorliegen, die der Tierbesitzer zu vertreten hat (z. B. mangelnde Erreichbarkeit des Tieres zur Medikamentenapplikation durch Verstecken oder Aggressivität).

Für mitgebrachte Gegenstände (z.B. Körbe, Decken, Schüsseln) wird keine Haftung übernommen.

Für alle Schäden, die durch das Tier entstehen (z.B. an anderen Pensionsgästen oder Einrichtungsgegenständen durch Untugend und nicht von uns zu verantworten sind, haftet der Tiereigentümer. Das gleiche gilt auch für anfallende Tierarztkosten, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit durch uns gegeben sind. Für durch Krankheit oder Unfall verstorbene Tiere wird kein Schadensersatz geleistet, es sei denn, es liegt vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten unsererseits vor. In anderen Fällen wird der Wiederbeschaffungswert erstattet, jedoch höchstens 760 €.

Im Übrigen haften wir auf Schadensersatz unbeschränkt nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit unsererseits. Für einfache Fahrlässigkeit haften wir nur und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen vorhersehbaren Schaden, sofern eine Pflicht verletzt wird, deren Einhaltung für die Erreichung des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung ist (z. B. Betreuung und Fütterung der Tiere). Für die Fälle der anfänglichen Unmöglichkeit haften wir nur, wenn uns das Leistungshindernis bekannt war oder die Unkenntnis auf grober Fahrlässigkeit.

Soweit die Haftung von uns ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung ihrer Angestellter, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen. Mit Ausnahme von Ansprüchen aus unerlaubter Handlung verjähren Schadenansprüche, für die nach dieser Ziffer die Haftung beschränkt ist nach einem Jahr.

§8 Sonstiges

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen der AGBs führt nicht zur Unwirksamkeit des gesamten AGB. Ergänzend gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

Für den Fall, dass der Tierbesitzer seinen Wohnsitz im Ausland hat, seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort von Deutschland ins Ausland verlegt oder dieser zum Zeitpunkt der Klageerhebung unbekannt ist, wird als Gerichtsstand Berlin vereinbart.